Lesen wie gedruckt: Im EPPENDORFER!

Die gedruckte Zeitung für Psychiatrie & Soziales namens EPPENDORFER erscheint alle zwei Monate, die nächste Ausgabe kommt Anfang Mai heraus. Die Ausgabe 2 / 2018 ist seit Anfang März auf dem Markt und bietet wieder einen bunten Mix aus Aktuellem und Hintergründigem. Wir blicken auf Inhalte des Koalitionsvertrags sowie auf die Diskussion um den Pflege-Notstand und beleuchten die „Goldgräberstimmung”, die in Sachen Cannabis aufgekommen ist, seit die Ausschreibung zum Anbau von medizinischem Hanf in Deutschland läuft, während sich auch die Diskussion um die Legalisierung des Freizeitkonsums Stück für Stück ein wenig weiter bewegt – und in Ländern wie Kanada schon ganz woanders angekommen ist.

Im „Blickpunkt“ auf Seite 3 geht es dieses Mal um Stadt, Stress & Psyche und die so genannte Neurourbanistik.  Weitere Themen: Hunderte hörten Prof. Rainer Mausfelds Analyse über die „stillschweigende Duldung unmenschlicher Zustände“ und ihre psychologischen Hintergründe zu, viele mussten draußen bleiben, so groß war der Andrang. Martina de Ridder kam rein und berichtet über „Das Schweigen der Lämmer“. Die Titelgeschichte der Filmseite beschäftigt sich indes mit „Wenn Dir Flügel wachsen“ – einem Spielfilm über den wahren Kampf einer Betroffenen um Mitbestimmung bei der Psychopharmakabehandlung, der Anfang Mai ins Kino kommt.  Ein neuer Dokumentarfilm gibt Kindern psychisch kranker Eltern eine Stimme,  eine parallele  Behandlung von Eltern und Kindern ermöglicht die Evangelische Stiftung Alsterdorf in einem eigens dafür gebauten neuen Haus, dessen Konzept der EPPENDORFER vorstellt.

Das Sozialistische Patientenkollektiv (SPK) füllt gleich eine ganze Seite: Mit einem Bericht über eine Diskussion über diesen spannenden Abschnitt der Geschichte der Sozialpsychiatrie sowie der Ankündigung eines Dokumentarfilms über den „SPK-Komplex“, der im April in die Kinos kommt. In weiteren Artikeln geht es unter anderem um: die Aufarbeitung der Medikamentenversuche in der Jugendpsychiatrie Wunstorf in der Nachkriegszeit, um Placebo- und Nocebowirkung, die Behandlung von Trauma und Sucht sowie die erstmalige komplette Umstellung eines Fachkrankenhauses im Umgang mit Stimmenhörenden auf die Recovery-Methode.

Unter der Überschrift: „Nur vergesslich oder schon krank?“ kritisiert die Fachjournalistin Cornelia Stolze voreilige Demenzdiagnosen mittels Schnelltests. Ferner geht es um die Bedarfe von älter werdenden Häftlingen sowie um die Gefühle von Geschwistern von psychisch kranken Menschen.  Dazu kommen: 1 Bücherseite, 2 Seiten mit Terminen und Fortbildungen und 2 Kolumnen –  die „Notizen aus Niedersachsen“ sowie der „Brief auf Berlin“ von Ilse Eichenbrenner,  der dieses Mal voller Berlinale-Eindrücke ist.

Ein Abonnement oder ein kostenloses Probeexemplar können sie hier bestellen:   info@eppendorfer.de