„Wir fliegen hoch, wir fallen tief“ – so lautet die Überschrift einer besonderen Autorinnenlesung mit Dr. Astrid Freisen, zu der Prof. Britta Gallling (HAW Hamburg) und Prof. Thomas Bock (UKE) für den Verein Irre menschlich am 27. April in Hamburg einladen.
Dr. Astrid Freisen ist Psychiaterin – und arbeitet inzwischen in Island. Aber sie hat auch selbst erfahren, was es bedeutet , wenn eine schwere psychiatrische Erkrankung das eigene Leben und das der Angehörigen überrollt. Über ihren Alltag mit einer Bipolaren Störung hat sie ein Buch geschrieben, das ebenfalls den Titel „Wir fliegen hoch, wir fallen tief“ trägt und das gleichzeitig über die Erkrankung aufklärt.
Dr. Astrid Freisen ist auch Gründungs- und Leitungsmitglied des Referats „Selbst Betroffene Profis” der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V.. Im Rahmen ihrer Lesereise durch Deutschland macht sie auch in Hamburg Station – als Gast in der Vorlesungsreihe „Bock auf Dialog?” der Universität Hamburg sowie mit einer Lesung in der HAW Hamburg.
Geplant ist ein lebendiger Austausch. Fragen des Abends sollen nach Angaben der Veranstalter u.a. sein: Kann die Erfahrung eigener Krisen die psychosoziale Arbeit bereichern? Wie sichtbar darf werden, dass wir alle verletzbar sind – erst recht in einer zunehmend verstörenden Welt? Enthaltsam oder authentisch? Professionelle Distanz oder Nähe? Was können wir von Genesungsbegleiter:innen lernen? Wo wollen wir hin?
Montag, 27. April, HAW Hamburg, Alexanderstraße 1, Raum 2.03, 17.30 Uhr, Einlass ab 17 Uhr.
Ausführlichere Informationen über die Autorin lesen Sie hier.

Geht offen mit ihrer bipolaren Störung um und will in ihrem Buch darüber aufklären und entstigmatisieren: Dr. Astrid Freisen. Foto: Sebastian Knoth